Ich habe neulich Post bekommen - mal wieder *trollface*. Aber es war das erste mal, dass mein jüngst erworbener Titel im Adressfeld stand. Es ist die Einladung zur Absolventenfeier, mit Urkunde :D
Voll cool ^^ So richtig den Abschluss überreicht bekommen. Am besten daran finde ich aber glaub ich, dass es noch nicht wirklich das Ende ist. Klar, die vier Semester Master sind lappig gegenüber den 6 des Bachelors, aber immerhin bleiben mir noch ein paar Jahre als Student, bevor es ins "richtige Leben" geht ^^
Achso, bei der Einladung zur Feier war auch die Einladung zum Winterball der Absolventen dabei. Aber da ich mich noch nicht so wirklich als endgültiger Absolvent fühle, übergehe ich das einfach mal. Aber das erste kann man ja schonmal mitmachen :)
mfg
ich
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Samstag, 13. November 2010
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Wochenplan
nur um mal zu zeigen, warum ich so selten was schreibe, hier mein plan für diese woche (teilweise schon erledigt)
Montag:
9.30-11.00: Grundlagen theoretischer informatik, vorlesung. ein bisschen zu langsam für meinen geschmack, aber was solls. bis ich das script gedruckt habe, werde ich da wohl weiter hingehen ...
11.00-12.00: kurz am institut vorbei schaun. bisschen arbeiten.
12.00-14.00: numerik der nichtlinearen optimierung, vorlesung. gute vorlesung.
14.00-15.30: contact mechanics, lecture. in english. fine :D
15.45-17.45: zu hause, hausaufgaben, lernen, essen.
18.00-kurz vor 19.00: DAP tutorium (aktiv). eigentlich bin ich montags gar nicht eingeplant, aber bevor ich meine eigene einführungsveranstaltung halte, wollte ich mir das mal bei wem anders ansehen ... ^^
19.00-23.00(!!!): fachschaftsratssitzung, konstituierende welche. für gremien und ag arbeit eingetragen. ausserdem für die nacht die wissen schafft.
wieder zuhause: was essen. den ganzen tag nur hunger. dann was vorbereiten. dann schlafen.
Dienstag:
8.00-9.30: contact mechanics, exercise (oder so ^^). interesting. wird benotet. oooookay.
9.30-10.00: noch kurz am institut vorbeischaun und zeit zum mittagessen abklären.
10.00-12.00: komplexitätslehre, vorlesung. it fuckin' blows my mind, really! 10 minuten (nur) versucht, einen neuen termin für die übung zu finden. liegt jetzt auf Mittwoch, 13.45-14.00 (statt freitag zu der zeit).
12.15: mittagessen. niemand da. naja, niemand von den kollegen. ansonsten is der laden gerappelt voll. die geschirrrückgabeschlange steht durch den gesamten speisesaal. kollegen doch noch gefunden.
13.00-14.00: sprechstunde fachschaft. zwei aufgeregte ersis mit ihren fragen weitergeholfen. cool B-)
14.00-16.00: arbeiten am institut. fehler weitestgehend eingegrenzt. weiteres vorgehen beraten. ergebnis vergessen ... hm.
16.15-17.45: französisch. ehehehe ^^
18.00-19.30: DAP tutorium (aktiv). diesmal bin ich sozusagen als hauptmensch eingetragen. vortrag über dies das, ersis gelangweilt, verstehen kein wort, omg. "warum machen wir das jetzt ??" - "das lernt ihr ... noch. nächste woche oder so :D"
19.45-21.00: treffen der lokalen nanowrimo-gruppe. ich glaub das wird lustig. ich weiss nur noch nicht so recht, wann ich 50.000 wörter schreiben soll .... egal ^^
21.15: abendessen.
22.00-jetzt: stuff. emails checken, fuck, prüfungsanmeldungen ... hm, mach ich gleich noch.
mittwoch:
8.00-9.30: Stochastik und Optimierung, tutorium (aktiv). äh... erstes tut ganz alleine im cip-pool ... ma schaun wie das wird.
9.45-11.15: Objektorientierte Modellierung und Simulation (kurz mod sim), vorl-äh-übung-glaubich. nur zwei räume weiter.
11.15-12.30: frei ?!? was mach ich n da mal. hm. vllt sowas exotisches wie essen.
13.30-14.00: NiLiOpt, übung. wird gut. übungszettel hab ich ja gemacht :)
13.15-14.00: Komplexitätslehre, übung. haha ^^
14.00-15.30: Industrielle bildverarbeitung, vorlesung. stuss. wird wohl ausfallen, zugunsten vooooon:
14.00-19.00: tutorenschulung. bei hrn W. großartiger mann. und ich kann mir die schulungszeit als arbeitszeit anrechnen lassen.
18.00-19.30: DAP tutorium (aktiv). ja... werd ich wohl etwas zu spät kommen ... is eh noch nicht soo wichtig.
19.00-ka: infoveranstaltung zum auslandssemester mit ISEP. uh. da muss ich wohl beim tut früher gehen ... egal, is ne einmalige sachen ^^
dann: maschbauparty in der faust. falls ich nicht vorher schon tot umkippe
donnerstag:
schlafen.
14.00-15.30: mod sim, irgendwas. chillt. sonst?
freitag:
9.30-11.00: grundlagen theoretischer informatik, übung. mit ~T~ XD
11.00-12.00: ""mittagspause""
12.00-14.00: NiLiOpt, vorlesung. die versprochenen beispiele müssen noch nachgeholt werden.
14.00-16.30: Mustererkennung, vorleeeeeeesung. bildlich gesprochen.
abends: haloween-party im wohnheim (I'll be there, buddy)
Samstag:
pennen. wichtige dinge tun. zur nacht die wissen schaft nach marienwerder, 6 stunden getränke und bratwürste verkaufen. nice.
sonntag:
kein plan. wahrscheinlich sollte ich zur abwechslung mal was sinnvolles tun ... zum beispiel stoff nachholen ... mal sehen.
so, das war die woche in kürze ^^
wie sehen uns,
mfg,
ich
Montag:
9.30-11.00: Grundlagen theoretischer informatik, vorlesung. ein bisschen zu langsam für meinen geschmack, aber was solls. bis ich das script gedruckt habe, werde ich da wohl weiter hingehen ...
11.00-12.00: kurz am institut vorbei schaun. bisschen arbeiten.
12.00-14.00: numerik der nichtlinearen optimierung, vorlesung. gute vorlesung.
14.00-15.30: contact mechanics, lecture. in english. fine :D
15.45-17.45: zu hause, hausaufgaben, lernen, essen.
18.00-kurz vor 19.00: DAP tutorium (aktiv). eigentlich bin ich montags gar nicht eingeplant, aber bevor ich meine eigene einführungsveranstaltung halte, wollte ich mir das mal bei wem anders ansehen ... ^^
19.00-23.00(!!!): fachschaftsratssitzung, konstituierende welche. für gremien und ag arbeit eingetragen. ausserdem für die nacht die wissen schafft.
wieder zuhause: was essen. den ganzen tag nur hunger. dann was vorbereiten. dann schlafen.
Dienstag:
8.00-9.30: contact mechanics, exercise (oder so ^^). interesting. wird benotet. oooookay.
9.30-10.00: noch kurz am institut vorbeischaun und zeit zum mittagessen abklären.
10.00-12.00: komplexitätslehre, vorlesung. it fuckin' blows my mind, really! 10 minuten (nur) versucht, einen neuen termin für die übung zu finden. liegt jetzt auf Mittwoch, 13.45-14.00 (statt freitag zu der zeit).
12.15: mittagessen. niemand da. naja, niemand von den kollegen. ansonsten is der laden gerappelt voll. die geschirrrückgabeschlange steht durch den gesamten speisesaal. kollegen doch noch gefunden.
13.00-14.00: sprechstunde fachschaft. zwei aufgeregte ersis mit ihren fragen weitergeholfen. cool B-)
14.00-16.00: arbeiten am institut. fehler weitestgehend eingegrenzt. weiteres vorgehen beraten. ergebnis vergessen ... hm.
16.15-17.45: französisch. ehehehe ^^
18.00-19.30: DAP tutorium (aktiv). diesmal bin ich sozusagen als hauptmensch eingetragen. vortrag über dies das, ersis gelangweilt, verstehen kein wort, omg. "warum machen wir das jetzt ??" - "das lernt ihr ... noch. nächste woche oder so :D"
19.45-21.00: treffen der lokalen nanowrimo-gruppe. ich glaub das wird lustig. ich weiss nur noch nicht so recht, wann ich 50.000 wörter schreiben soll .... egal ^^
21.15: abendessen.
22.00-jetzt: stuff. emails checken, fuck, prüfungsanmeldungen ... hm, mach ich gleich noch.
mittwoch:
8.00-9.30: Stochastik und Optimierung, tutorium (aktiv). äh... erstes tut ganz alleine im cip-pool ... ma schaun wie das wird.
9.45-11.15: Objektorientierte Modellierung und Simulation (kurz mod sim), vorl-äh-übung-glaubich. nur zwei räume weiter.
11.15-12.30: frei ?!? was mach ich n da mal. hm. vllt sowas exotisches wie essen.
13.30-14.00: NiLiOpt, übung. wird gut. übungszettel hab ich ja gemacht :)
13.15-14.00: Komplexitätslehre, übung. haha ^^
14.00-15.30: Industrielle bildverarbeitung, vorlesung. stuss. wird wohl ausfallen, zugunsten vooooon:
14.00-19.00: tutorenschulung. bei hrn W. großartiger mann. und ich kann mir die schulungszeit als arbeitszeit anrechnen lassen.
18.00-19.30: DAP tutorium (aktiv). ja... werd ich wohl etwas zu spät kommen ... is eh noch nicht soo wichtig.
19.00-ka: infoveranstaltung zum auslandssemester mit ISEP. uh. da muss ich wohl beim tut früher gehen ... egal, is ne einmalige sachen ^^
dann: maschbauparty in der faust. falls ich nicht vorher schon tot umkippe
donnerstag:
schlafen.
14.00-15.30: mod sim, irgendwas. chillt. sonst?
freitag:
9.30-11.00: grundlagen theoretischer informatik, übung. mit ~T~ XD
11.00-12.00: ""mittagspause""
12.00-14.00: NiLiOpt, vorlesung. die versprochenen beispiele müssen noch nachgeholt werden.
14.00-16.30: Mustererkennung, vorleeeeeeesung. bildlich gesprochen.
abends: haloween-party im wohnheim (I'll be there, buddy)
Samstag:
pennen. wichtige dinge tun. zur nacht die wissen schaft nach marienwerder, 6 stunden getränke und bratwürste verkaufen. nice.
sonntag:
kein plan. wahrscheinlich sollte ich zur abwechslung mal was sinnvolles tun ... zum beispiel stoff nachholen ... mal sehen.
so, das war die woche in kürze ^^
wie sehen uns,
mfg,
ich
Montag, 5. Juli 2010
Langes Wochenende und kurze Nächte
jaja, die studenten ... bei mir fängt das wochenende irgendwie meistens schon am donnerstag an, was auch damit zusammenhängen könnte, dass ich am freitag nur eine Vorlesung habe und die auch erst um 14uhr. So war ich diesen Donnerstag mit J bei T um ein neues Spiel auszuprobieren. dabei handelt es sich um nichts geringeres als um BattleStar Galaktika (oder wie man das auch immer schreibt), ein brettspiel zur neuauflage der gleichnamigen tv-serie. sehr komplex, sehr abwechslungsreich aber auch sehr langwierig! nach 4 stunden haben wir das spiel abgebrochen, aber für eine weitere runde wäre ich sicherlich zu begeistern.
Am freitag abend war ich dann mit meinen mitbewohnern und komilitonen aus. ich weiss nicht genau, wie der laden hieß... skybeach? jedenfalls ein parkhaus mit sandbar auf dem obersten parkdeck. mir hats leider nicht so gefallen da, und nachdem ich 2 stunden vergeblich darauf gewartet habe, dass wir vllt noch woanders hingehen, bin ich dann um 2 gegangen. offensichtlich habe ich damit auch die intentionen meiner mitbewohner getroffen, denn obwohl mein aufstehen für sie etwas plötzlich kam, haben sie sich mir doch sogleich angeschlossen.
Der samstag ging dann erstmal mit der bearbeitung der momentanen Hausarbeit in graphen und netze los. 5 stunden lang programmieren ... danach keine lust mehr. ab nach burgdorf. mit ein paar bier und netten freuden hat der Tag einen wunderschönen ausklang gefunden.
Sonntag bin ich schon um 7 (uiuiuiuiui) aufgestnaden, weil die hitze ein weiterschlafen unmöglich gemacht hat. später waren wir zu fünft im freibad. Das war auch eine ziemlich gute sache. Auch wenn die sonne nicht mehr so durchgehend geschienen hat, war es noch ausreichend warm, so dass das wasser sehr entspannend war. wir haben dort schätzungsweise etwas über eine stunde mit ball im wasser verbracht - ohne allerdings stehen zu können, was ich recht cool fand. ^^
als ich nachmittags wieder zurück in hannover war, musste allerdings die bearbeitung der hausarbeit weitergehen. neben der programmierung soll auch eine beschreibung des codes eingereicht werden. das hat dann nochmal 7 stunden gedauert. als meine mitbewohner sich ins bett verabschiedeten, habe ich irgendwie damit gerechnet etwas wie "mach nicht mehr zu lange" zu hören zu bekommen... aber das war wohl doch jemand anderes ...
naja, jetzt is die hausarbeit fertig und will abgegeben werden. ich muss dann mal los.
Am freitag abend war ich dann mit meinen mitbewohnern und komilitonen aus. ich weiss nicht genau, wie der laden hieß... skybeach? jedenfalls ein parkhaus mit sandbar auf dem obersten parkdeck. mir hats leider nicht so gefallen da, und nachdem ich 2 stunden vergeblich darauf gewartet habe, dass wir vllt noch woanders hingehen, bin ich dann um 2 gegangen. offensichtlich habe ich damit auch die intentionen meiner mitbewohner getroffen, denn obwohl mein aufstehen für sie etwas plötzlich kam, haben sie sich mir doch sogleich angeschlossen.
Der samstag ging dann erstmal mit der bearbeitung der momentanen Hausarbeit in graphen und netze los. 5 stunden lang programmieren ... danach keine lust mehr. ab nach burgdorf. mit ein paar bier und netten freuden hat der Tag einen wunderschönen ausklang gefunden.
Sonntag bin ich schon um 7 (uiuiuiuiui) aufgestnaden, weil die hitze ein weiterschlafen unmöglich gemacht hat. später waren wir zu fünft im freibad. Das war auch eine ziemlich gute sache. Auch wenn die sonne nicht mehr so durchgehend geschienen hat, war es noch ausreichend warm, so dass das wasser sehr entspannend war. wir haben dort schätzungsweise etwas über eine stunde mit ball im wasser verbracht - ohne allerdings stehen zu können, was ich recht cool fand. ^^
als ich nachmittags wieder zurück in hannover war, musste allerdings die bearbeitung der hausarbeit weitergehen. neben der programmierung soll auch eine beschreibung des codes eingereicht werden. das hat dann nochmal 7 stunden gedauert. als meine mitbewohner sich ins bett verabschiedeten, habe ich irgendwie damit gerechnet etwas wie "mach nicht mehr zu lange" zu hören zu bekommen... aber das war wohl doch jemand anderes ...
naja, jetzt is die hausarbeit fertig und will abgegeben werden. ich muss dann mal los.
Implementierte Schnittstellen:
Freizeit,
Uni,
Wochenende
Mittwoch, 7. April 2010
Ein guter Start ins neue Semester
Gestern hat nun auch für uns hier in Hannover das neue Semester begonnen. Das Osterwochenende habe ich zum aller größten Teil gut überstanden, so dass ich gestern mit vollem Elan in die nächste Lernrunde starten konnte.
Also: Morgens um 8 raus aus den Federn und frisch geduscht und rasiert ging es nach dem Frühstück erst zur TIB, um ein paar Bücher abzugeben. Danach war ich in Begleitung eines Komilitonen bei der Studienberatung, um das Dilemma der "4-sich-überschneidenden-Pflichtkurse" zu beseitigen. Das ging tatsächlich besser als erwartet.
Danach durften wir feststellen, dass unser für gestern bereits eingetragener FEM2-Kurs noch nicht stattfinden sollte. Somit hatte ich noch vor dem Mittagessen genug Zeit, meine beiden Institute abzuklappern und mich nach Arbeit umzuhören. Das Problem ist jetzt nur noch, dass ich mich entscheiden muss, ob ich tatsächlich beide Arbeiten machen möchte ... Die Arbeit bei der Bauinformatik hat bei mir auf jeden Fall Interesse geweckt. Zu dem Thema der Baumechanik habe ich ein 12-seitiges Paper (auf Englisch) mitbekommen, um mich in das Thema einzulesen. Leider habe ich von der Hälfte, die ich bislang gelesen habe, weniger als die Hälfte verstanden, und der Auftrag an der Arbeit lautet wohl in etwa: "Finde raus ... ähm .. mach einfach!" Andererseits ist es ein hochaktuelles Forschungsthema ... aber all zu lange sollte ich auch nicht mehr darüber nachdenken, da ich meinen Arbeitsvertrag möglichst noch vor dem Wochenende einreichen sollte, damit ich für den April bereits Gehalt beziehen kann (sonst wird's schon wieder eng...). Tja.
Am Nachmittag war ich dann bei Tragwerksdynamik. Von dem Prof hatte ich in den letzten zwei Semester schon jeweils einen Kurs gehört und die Vorlesungen haben mir auch recht gut gefallen - während die Übung eher Problematisch sind. Neu in diesem Kurs ist, dass es ein Skript gibt, und das scheint gar nicht mal so übel zu sein. Es lässt sich daran merken, dass ich nur eine Seite geschrieben habe und den Rest der Zeit im Skript unterstrichen. Bravo, ISD, ihr macht Fortschritte.
Abends war ich dann beim Judo. Es war Randoritag. Also viel Randori. Nach einer Runde Fußball und einer Runde Dehnen ging es dann im Boden los. Danach natürlich weiter im Stand und beim zweiten Standrandori bin ich dann wohl ein bisschen blöd gefallen. Es hat ein paar Momente gedauert, bis ich wieder Atmen konnte und für den Rest des Trainings habe ich dann ausgesetzt.
Heute morgen bin ich dann direkt nach dem Aufstehen zum Hausarzt gegangen. Nach einer Stunde Wartezeit hieß es dann: "mhm, ja, das könnte ne Prellung sein, oder 'n eingeklemmter Nerv oder 'ne Fraktur. Das sollte besser geröngt werden. Gehen Sie mal zu Chirurgen." Adresse, Überweisung, Tschüss. Beim Chirurgen habe ich dann weitere zwei Stunden gewartet, um danach von ihm nochmal das Gleich zu hören. Allerdings war da heute wohl zu viel los, deshalb muss ich morgen nochmal hin.
Aufgrund dieses recht vergeudeten Vormittags war es mir leider auch nicht möglich, meine einzige Veranstaltung heute zu besuchen. Irgendwie ist das richtig mistig. Wie soll man denn zu irgendwas motiviert sein, wenn (mehr oder weniger) jede Bewegung weh tut?
Manno. Tja, ich würd mal sagen, es kann dann ja jetzt nur noch besser werden, nicht wahr :D
Also: Morgens um 8 raus aus den Federn und frisch geduscht und rasiert ging es nach dem Frühstück erst zur TIB, um ein paar Bücher abzugeben. Danach war ich in Begleitung eines Komilitonen bei der Studienberatung, um das Dilemma der "4-sich-überschneidenden-Pflichtkurse" zu beseitigen. Das ging tatsächlich besser als erwartet.
Danach durften wir feststellen, dass unser für gestern bereits eingetragener FEM2-Kurs noch nicht stattfinden sollte. Somit hatte ich noch vor dem Mittagessen genug Zeit, meine beiden Institute abzuklappern und mich nach Arbeit umzuhören. Das Problem ist jetzt nur noch, dass ich mich entscheiden muss, ob ich tatsächlich beide Arbeiten machen möchte ... Die Arbeit bei der Bauinformatik hat bei mir auf jeden Fall Interesse geweckt. Zu dem Thema der Baumechanik habe ich ein 12-seitiges Paper (auf Englisch) mitbekommen, um mich in das Thema einzulesen. Leider habe ich von der Hälfte, die ich bislang gelesen habe, weniger als die Hälfte verstanden, und der Auftrag an der Arbeit lautet wohl in etwa: "Finde raus ... ähm .. mach einfach!" Andererseits ist es ein hochaktuelles Forschungsthema ... aber all zu lange sollte ich auch nicht mehr darüber nachdenken, da ich meinen Arbeitsvertrag möglichst noch vor dem Wochenende einreichen sollte, damit ich für den April bereits Gehalt beziehen kann (sonst wird's schon wieder eng...). Tja.
Am Nachmittag war ich dann bei Tragwerksdynamik. Von dem Prof hatte ich in den letzten zwei Semester schon jeweils einen Kurs gehört und die Vorlesungen haben mir auch recht gut gefallen - während die Übung eher Problematisch sind. Neu in diesem Kurs ist, dass es ein Skript gibt, und das scheint gar nicht mal so übel zu sein. Es lässt sich daran merken, dass ich nur eine Seite geschrieben habe und den Rest der Zeit im Skript unterstrichen. Bravo, ISD, ihr macht Fortschritte.
Abends war ich dann beim Judo. Es war Randoritag. Also viel Randori. Nach einer Runde Fußball und einer Runde Dehnen ging es dann im Boden los. Danach natürlich weiter im Stand und beim zweiten Standrandori bin ich dann wohl ein bisschen blöd gefallen. Es hat ein paar Momente gedauert, bis ich wieder Atmen konnte und für den Rest des Trainings habe ich dann ausgesetzt.
Heute morgen bin ich dann direkt nach dem Aufstehen zum Hausarzt gegangen. Nach einer Stunde Wartezeit hieß es dann: "mhm, ja, das könnte ne Prellung sein, oder 'n eingeklemmter Nerv oder 'ne Fraktur. Das sollte besser geröngt werden. Gehen Sie mal zu Chirurgen." Adresse, Überweisung, Tschüss. Beim Chirurgen habe ich dann weitere zwei Stunden gewartet, um danach von ihm nochmal das Gleich zu hören. Allerdings war da heute wohl zu viel los, deshalb muss ich morgen nochmal hin.
Aufgrund dieses recht vergeudeten Vormittags war es mir leider auch nicht möglich, meine einzige Veranstaltung heute zu besuchen. Irgendwie ist das richtig mistig. Wie soll man denn zu irgendwas motiviert sein, wenn (mehr oder weniger) jede Bewegung weh tut?
Manno. Tja, ich würd mal sagen, es kann dann ja jetzt nur noch besser werden, nicht wahr :D
Dienstag, 9. Februar 2010
Die Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.
Ich habe am Samstag einen Brief von der Studienstiftung des deutschen Vokes bekommen, und es wird wohl der letzte von denen sein. Sie schreiben darin, dass ich nicht in ihr Förderprogramm aufgenommen werde, aber ich fang einfach mal von vorne an:
Im Sommer des letzten Jahres, als die Vorlesungszeit zuende und die Prüfungen gerade in vollem Gange waren, habe ich das erste mal Post von denen bekommen. Aufgrund meiner guten Studienleistungen wurde ich von meinem Studiendekanat für ein Stipendium bei der Studienstiftung vorgeschlagen. In diesem ersten Brief erhielt ich die nötigen Bewerbungsunterlagen. Neben ein paar Angaben zur Person wie Interessen und Freizeitbeschäftigung wurde ein ausführlicher (nicht tabellarischer) Lebenslauf gefordert, sowie ein Empfehlungsschreiben eines meiner Professoren. Was schreibt man denn bitte in einem nicht tabellarischen Lebenslauf? Sowas bin ich ja mal überhaupt nicht gewöhnt... aber nun gut, angesichts dessen, dass mir dafür nur zwei Wochen Zeit gelassen wurden, habe ich denke ich ganz brauchbar was schreiben können und das Empfehlungsschreiben eingeholt und alles fristgerecht abgeschickt.
Das weitere Verfahren auf dem Weg zum Stipendium sieht dann so aus: JEDER, der die Unterlagen abgeschickt hat, wird zu einem Bewerbungs-Seminar-Wochenende eingeladen. An diesem Wochenende soll dann von einem Auswahlkomitee entschieden werden, ob man in das Förderprogramm der Studienstiftung passt (oder auch: ob man es wert ist, gefördert zu werden).
Aufgrund der recht kurzen Frist für die einzusendenden Unterlagen war ich natürlich davon ausgegangen, dass auch die zwingend darauf folgende Antwort - nämlich die Einladung zu besagtem Wochenende - nicht lange auf sich warten würde, jedoch: nichts.
Anfang August sind wir dann umgezogen. Die neue Adresse hatte ich meinem Anschreiben zwar beigefügt, aber man weiss ja nie ... August und September über habe Praktikum gemacht, hätte also die Wochenenden über immer Zeit gehabt, aber: nichts. Im Oktober ging das Semester los, wie gewohnt recht ruhig; auch da viele freie Wochenenden, jedoch: nichts. Mitte November kam dann was: Meine Unterlagen sind eingegangen. Puh! Mal gut, dass ich mich so beeilt hab, sie einzuschicken, sonst hätte das ja vielleicht auch noch länger gedauert ...
Ende November kam dann die Einladung zum Auswahlseminar. Dieses sollte am letzten Januarwochenende stattfinden, also vorige Woche. Dazu eine kurze Angabe über den Ablauf: Man solle ein streng auf 10 Minuten begrenztes Refarat vorbereiten, dass in einer Fünfergruppe von Bewerbern aus allen Fachrichtungen gemischt vorgetragen und danach diskutiert werden sollte. Das Thema ist frei zu wählen, sollte aber aus dem Bereich des möglichen späteren Arbeitsumfeldes oder des persönlichen Interessenbereichs stammen - nun gut. Des weiteren würde es zwei Gespräche mit Mitgliedern des Auswahlkomitees geben, auf die man sich weder vorbereiten könne noch solle.
Wunderbar, alles klar, Seminar im Januar. Dann kann ja jetzt nichts mehr schief gehen. Als ich nach Weihnachten von meinen Eltern wieder hier ankomme, habe ich eine weitere Mail von der Studienstiftung erhalten. Sie lautet in etwa so: "Da Sie sich bislang nicht für das Auswahlseminar angemeldet haben, vergeben wir Ihren Platz jetzt anderweitig." Moment, hab ich da was überlesen? Ich sollte mich dafür anmelden? Hm, das ergibt natürlich Sinn, wenn man genauer darüber nachdenkt, aber mitgeteilt wurde mir das nicht explizit. Empörte Mail zurück, Anmeldung hat doch noch geklappt. Geht doch!
Jetzt also ein Refaratsthema. Hm, mal sehen, aus meinem Berufs-/Studienumfeld, hm. Womit beschäftige ich mich denn? Numerische Simulation physikalischer Systeme. Jo. Und darüber soll ich dann mit SoWis, WiWis, Pädagogen, Medizinern, Juristen und was es sonst nicht noch alles gibt, diskutieren? Äh. Es gibt da schon unter meinen Komilitonen manchmal Schwierigkeiten, wie soll das denn bitte schön funktionieren??? Nein, da muss was anderes her. Es hat dann drei Wochen gedauert, bis ich mir endgültig ein Thema überlegt hatte: Künstliche Intelligenz. Der Einfall kam mir, weil ich mich mit meinem Mitbewohner über den Film Idoicrazy unterhalten habe.
Jetzt blieb noch eine Woche, um den Vortrag zu schreiben. Das ging recht gut, auch wenn ich beim Probesprechen immer auf mindesten 15 Minuten gekommen bin, aber das würde sich wohl noch geben.
Ab gehts zum Seminar. Das fand wie gesagt am letzten Januarwochenende statt und zwar im schönen Springe. Naja, ob es schön ist, kann ich nicht wirklich sagen, ich hab nicht viel davon gesehen an dem Wochenende, aber es lag viel Schnee und die Tagungsstätte liegt direkt am Deisterhang und das war auf jeden Fall schonmal recht schön. Auf dem Weg vom Bahnhof dorthin lernte ich bereits meine ersten Leidensgenossen kennen. Nach dem Beziehen meines Zimmers, das ich mir mit einem Techno-Mathematiker teilte, gab es Mittagessen und eine kleine Begrüßung/Einführung... ich will das Wochenende jetzt nicht zu sehr im Detail auseinandernehmen ...
Aber es war, wie man mir schon im Vorfeld gesagt hatte, eine sehr interessante Erfahrung. Zusammengefercht mit 45 etwa gleichaltrigen Studenten aus dem Raum Niedersachsen und um zu, die allesamt nervös sind, nicht wissen, was auf sie zu kommt, wie sie sich verhalten sollen, was von ihnen erwartet wird, und durch das nicht vorhandene Feedback der scheinbar ständig anwesenden Komissionsmitglieder noch weiter verunsichert wurden - so kann man tatsächlich recht schnell Leute kennenlernen!
Was bleibt zu sagen: In den Diskusionen habe ich mich wohl zu sehr zurückgehalten, da ich (natürlich) mit den meisten Themen nichts anfangen konnte. Zum Anderen ist aber auch die Zeit recht knapp, sich eine Meinung bilden zu können: 10 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskusion, Schluss. Hm. In den Einzelgesprächen habe ich mich jedoch wohl recht gut darstellen können: Ohne viel nachdenken zu müssen habe ich mich locker mit den "Prüfern" über mich, meine Interessen, Hobbys, Pläne und Einstellungen unterhalten können. Leider ist mir erst nach dem zweiten (und letzten) Gespräche aufgefallen, dass ich einfach mal wieder viel zu ehrlich gewesen bin: Ich habe nicht gesagt, dass ich die Welt verbessern möchte, dass ich nach höheren Zielen strebe. Stattdessen habe ich zugegeben, auch mal einen Tag nicht zu verplanen und Sachen ganz egoistisch nur für mich zu machen. Tja ...
Das ist auch schon genau der Knackpunkt: Das ist nicht das, was die hören wollen. Sie wollen hören, dass man in seiner Freizeit, von der man aufgrund seiner natürlichen Begabung für das Studium übermäßig reichlich hat, Behindertensportvereine trainiert und kleinen Kindern Mathe und Philosophie näher bringt. Dass man sich politisch engagiert und ganz selbstverständlich weiss, wie die weltweite Wirtschaftskriese zustande gekommen ist und wie sie zu lösen ist. Eine (scheinbar) sehr beliebte Frage war: "Was würden Sie an Stelle von Philipp Rösler tun?" Jetzt muss man erstmal wissen, dass das unser Gesundheitsminister ist, und sich dann auch noch (mal eben, denn auf die Gespräche konnte und sollte man sich ja nicht vorbereiten) überlegen, wie denn die perfekte Gesundheitspolitik für die nächsten 10 Jahre aussieht.
Wer solche einfachen Dinge neben dem Studium nicht auf die Reihe bekommt, hat es dann letztlich auch nicht verdient, in die Begabtenförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. aufgenommen zu werden.
Tja, tut mir wohl Leid, liebe Studienstiftung, aber ohne deine finanzielle Unterstützung werde ich meine "Freizeit" wohl auch weiterhin damit verbringen müssen, zu lernen um meine Noten zu erhalten und zu arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Anscheinend studiere ich das falsche, aber sei's drum, ich bin gut in dem, was ich tue, und ihr könnt mir gelinde gesprochen mal geschmeidig den Buckel runterrutschen.
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit
Im Sommer des letzten Jahres, als die Vorlesungszeit zuende und die Prüfungen gerade in vollem Gange waren, habe ich das erste mal Post von denen bekommen. Aufgrund meiner guten Studienleistungen wurde ich von meinem Studiendekanat für ein Stipendium bei der Studienstiftung vorgeschlagen. In diesem ersten Brief erhielt ich die nötigen Bewerbungsunterlagen. Neben ein paar Angaben zur Person wie Interessen und Freizeitbeschäftigung wurde ein ausführlicher (nicht tabellarischer) Lebenslauf gefordert, sowie ein Empfehlungsschreiben eines meiner Professoren. Was schreibt man denn bitte in einem nicht tabellarischen Lebenslauf? Sowas bin ich ja mal überhaupt nicht gewöhnt... aber nun gut, angesichts dessen, dass mir dafür nur zwei Wochen Zeit gelassen wurden, habe ich denke ich ganz brauchbar was schreiben können und das Empfehlungsschreiben eingeholt und alles fristgerecht abgeschickt.
Das weitere Verfahren auf dem Weg zum Stipendium sieht dann so aus: JEDER, der die Unterlagen abgeschickt hat, wird zu einem Bewerbungs-Seminar-Wochenende eingeladen. An diesem Wochenende soll dann von einem Auswahlkomitee entschieden werden, ob man in das Förderprogramm der Studienstiftung passt (oder auch: ob man es wert ist, gefördert zu werden).
Aufgrund der recht kurzen Frist für die einzusendenden Unterlagen war ich natürlich davon ausgegangen, dass auch die zwingend darauf folgende Antwort - nämlich die Einladung zu besagtem Wochenende - nicht lange auf sich warten würde, jedoch: nichts.
Anfang August sind wir dann umgezogen. Die neue Adresse hatte ich meinem Anschreiben zwar beigefügt, aber man weiss ja nie ... August und September über habe Praktikum gemacht, hätte also die Wochenenden über immer Zeit gehabt, aber: nichts. Im Oktober ging das Semester los, wie gewohnt recht ruhig; auch da viele freie Wochenenden, jedoch: nichts. Mitte November kam dann was: Meine Unterlagen sind eingegangen. Puh! Mal gut, dass ich mich so beeilt hab, sie einzuschicken, sonst hätte das ja vielleicht auch noch länger gedauert ...
Ende November kam dann die Einladung zum Auswahlseminar. Dieses sollte am letzten Januarwochenende stattfinden, also vorige Woche. Dazu eine kurze Angabe über den Ablauf: Man solle ein streng auf 10 Minuten begrenztes Refarat vorbereiten, dass in einer Fünfergruppe von Bewerbern aus allen Fachrichtungen gemischt vorgetragen und danach diskutiert werden sollte. Das Thema ist frei zu wählen, sollte aber aus dem Bereich des möglichen späteren Arbeitsumfeldes oder des persönlichen Interessenbereichs stammen - nun gut. Des weiteren würde es zwei Gespräche mit Mitgliedern des Auswahlkomitees geben, auf die man sich weder vorbereiten könne noch solle.
Wunderbar, alles klar, Seminar im Januar. Dann kann ja jetzt nichts mehr schief gehen. Als ich nach Weihnachten von meinen Eltern wieder hier ankomme, habe ich eine weitere Mail von der Studienstiftung erhalten. Sie lautet in etwa so: "Da Sie sich bislang nicht für das Auswahlseminar angemeldet haben, vergeben wir Ihren Platz jetzt anderweitig." Moment, hab ich da was überlesen? Ich sollte mich dafür anmelden? Hm, das ergibt natürlich Sinn, wenn man genauer darüber nachdenkt, aber mitgeteilt wurde mir das nicht explizit. Empörte Mail zurück, Anmeldung hat doch noch geklappt. Geht doch!
Jetzt also ein Refaratsthema. Hm, mal sehen, aus meinem Berufs-/Studienumfeld, hm. Womit beschäftige ich mich denn? Numerische Simulation physikalischer Systeme. Jo. Und darüber soll ich dann mit SoWis, WiWis, Pädagogen, Medizinern, Juristen und was es sonst nicht noch alles gibt, diskutieren? Äh. Es gibt da schon unter meinen Komilitonen manchmal Schwierigkeiten, wie soll das denn bitte schön funktionieren??? Nein, da muss was anderes her. Es hat dann drei Wochen gedauert, bis ich mir endgültig ein Thema überlegt hatte: Künstliche Intelligenz. Der Einfall kam mir, weil ich mich mit meinem Mitbewohner über den Film Idoicrazy unterhalten habe.
Jetzt blieb noch eine Woche, um den Vortrag zu schreiben. Das ging recht gut, auch wenn ich beim Probesprechen immer auf mindesten 15 Minuten gekommen bin, aber das würde sich wohl noch geben.
Ab gehts zum Seminar. Das fand wie gesagt am letzten Januarwochenende statt und zwar im schönen Springe. Naja, ob es schön ist, kann ich nicht wirklich sagen, ich hab nicht viel davon gesehen an dem Wochenende, aber es lag viel Schnee und die Tagungsstätte liegt direkt am Deisterhang und das war auf jeden Fall schonmal recht schön. Auf dem Weg vom Bahnhof dorthin lernte ich bereits meine ersten Leidensgenossen kennen. Nach dem Beziehen meines Zimmers, das ich mir mit einem Techno-Mathematiker teilte, gab es Mittagessen und eine kleine Begrüßung/Einführung... ich will das Wochenende jetzt nicht zu sehr im Detail auseinandernehmen ...
Aber es war, wie man mir schon im Vorfeld gesagt hatte, eine sehr interessante Erfahrung. Zusammengefercht mit 45 etwa gleichaltrigen Studenten aus dem Raum Niedersachsen und um zu, die allesamt nervös sind, nicht wissen, was auf sie zu kommt, wie sie sich verhalten sollen, was von ihnen erwartet wird, und durch das nicht vorhandene Feedback der scheinbar ständig anwesenden Komissionsmitglieder noch weiter verunsichert wurden - so kann man tatsächlich recht schnell Leute kennenlernen!
Was bleibt zu sagen: In den Diskusionen habe ich mich wohl zu sehr zurückgehalten, da ich (natürlich) mit den meisten Themen nichts anfangen konnte. Zum Anderen ist aber auch die Zeit recht knapp, sich eine Meinung bilden zu können: 10 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskusion, Schluss. Hm. In den Einzelgesprächen habe ich mich jedoch wohl recht gut darstellen können: Ohne viel nachdenken zu müssen habe ich mich locker mit den "Prüfern" über mich, meine Interessen, Hobbys, Pläne und Einstellungen unterhalten können. Leider ist mir erst nach dem zweiten (und letzten) Gespräche aufgefallen, dass ich einfach mal wieder viel zu ehrlich gewesen bin: Ich habe nicht gesagt, dass ich die Welt verbessern möchte, dass ich nach höheren Zielen strebe. Stattdessen habe ich zugegeben, auch mal einen Tag nicht zu verplanen und Sachen ganz egoistisch nur für mich zu machen. Tja ...
Das ist auch schon genau der Knackpunkt: Das ist nicht das, was die hören wollen. Sie wollen hören, dass man in seiner Freizeit, von der man aufgrund seiner natürlichen Begabung für das Studium übermäßig reichlich hat, Behindertensportvereine trainiert und kleinen Kindern Mathe und Philosophie näher bringt. Dass man sich politisch engagiert und ganz selbstverständlich weiss, wie die weltweite Wirtschaftskriese zustande gekommen ist und wie sie zu lösen ist. Eine (scheinbar) sehr beliebte Frage war: "Was würden Sie an Stelle von Philipp Rösler tun?" Jetzt muss man erstmal wissen, dass das unser Gesundheitsminister ist, und sich dann auch noch (mal eben, denn auf die Gespräche konnte und sollte man sich ja nicht vorbereiten) überlegen, wie denn die perfekte Gesundheitspolitik für die nächsten 10 Jahre aussieht.
Wer solche einfachen Dinge neben dem Studium nicht auf die Reihe bekommt, hat es dann letztlich auch nicht verdient, in die Begabtenförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. aufgenommen zu werden.
Tja, tut mir wohl Leid, liebe Studienstiftung, aber ohne deine finanzielle Unterstützung werde ich meine "Freizeit" wohl auch weiterhin damit verbringen müssen, zu lernen um meine Noten zu erhalten und zu arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Anscheinend studiere ich das falsche, aber sei's drum, ich bin gut in dem, was ich tue, und ihr könnt mir gelinde gesprochen mal geschmeidig den Buckel runterrutschen.
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit
Implementierte Schnittstellen:
Stipendium,
Studienstiftung,
Uni
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